Studien

Die Relevanz fronto-striataler Netzwerke für flexible Aufmerksamkeitsallokation

Flexible Aufmerksamkeitskontrolle ist eine wesentliche Erfordernis im täglichen Leben. Zum Beispiel um beim Schreiben eines Textes am Computer flexibel die Aufmerksamkeit verschieben zu können, während man einer Unterhaltung im Fernsehen folgt, oder um die Aufmerksamkeit zwischen zwei Konversationspartnern auf einer Dinner Party wechseln lassen zu können. Interaktionen zwischen unterschiedlichen Hirnarealen, welche fronto-striatale Netzwerke einschließen und maßgeblich über das dopaminerge System (das biochemische Botenstoffe im Gehirn freisetzt) vermittelt werden, spielen hier eine wichtige Rolle.

Methylphenidat (Ritalin bzw. Concerta) stellt eine übliche medikamentöse Behandlungsform bei ADHS dar. Dennoch sind die Mechanismen wie dadurch Aufmerksamkeitsfunktionen verbessert werden nicht vollständig klar. Gleiches gilt für mögliche altersabhängige Effekte. Ziel der Studie ist es zu untersuchen in wie weit Methylphenidate Aufmerksamkeitskontrollfunktionen altersabhängig beeinflussen.

Dazu wurden Jugendliche (13-17 Jahre) und Erwachsene ohne und mit AD(H)S untersucht. Mittlerweile fehlen für diese Studie nur noch Teilnehmende im Alter von 20 -30 Jahre. Während der Untersuchung bearbeiten sie einfache Aufgaben am Computer. Währenddessen wird das Elektroenzephalogramm (EEG) abgeleitet. 

 

Ansprechpartner:

Dr. rer. nat. Nico Adelhöfer
Email: KJPForschung@uniklinikum-dresden.de
Tel. +49 (0)351 458-7168

Diesen Text vorlesen ...

Unterstützen Sie uns

Unterstützen Sie unsere Arbeit durch