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Studien

Reproduktive Auffälligkeiten und Symptomfluktuation bei Frauen mit adulter ADHS im Menstruationszyklus

Bundesweite Fall-Kontroll-Studie

Im Rahmen meiner Masterthesis (M.Sc. Psychologie) führe ich aktuell das Forschungsprojekt „Reproduktive Auffälligkeiten und Symptomfluktuation bei Frauen mit adulter ADHS im Menstruationszyklus“ durch und möchte ich Sie dabei um Unterstützung bitten.

Aktuelle Forschungsarbeiten weisen darauf hin, dass intrazyklische Variationen von Ovarialhormonen in den Menstruationszyklusphasen einen Einfluss auf verschiedene Symptombereiche bei psychischen Erkrankungen haben können. Studien aus dem anglo-amerikanischen Raum zeigen eine mögliche Verschlechterung der ADHS Symptomatik bei Frauen in der prämenstruellen Phase des Menstruationszyklus. Des Weiteren zeigen die Forscher, dass neuroendokrine Faktoren (z.B. Hormon Östrogen) das dopaminerge System beeinflussen. Dies legt die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für Hormonsensivität bei bestimmten Frauen nahe. Diese Hormonsensivität manifestiert sich in emotionalen, kognitiven und Verhaltensänderungen und einer möglichen Verschlechterung der vorliegenden Symptomatik im Rahmen der adulten ADHS.

In diesem Zusammenhang berichten Studien von einer perimenstruellen Exazerbation von Symptomen einer chronischen Grunderkrankung, wie z.B. ADHS oder nach Geburt eines Kindes. Eine Pilotstudie (Kooij, 2016) zeigte im Ergebnis, dass signifikant mehr ADHS Frauen (im Vergleich zur Kontrollgruppe), eine Indikation für prämenstruelle Stimmungsinstabilität sowie erhöhte Symptome in den Bereichen Angst, Aufmerksamkeit, Impulsivität aufweisen.

Frauen sind in ADHS Studien oft unterrepräsentiert, obwohl sie besonders beeinträchtigt sind und oft komorbide Erkrankungen (z.B. Prämenstruelle dysphorische Störung PMDS) aufweisen. Um diese Forschungslücke zu schließen, ist das Ziel meiner Studie zum einen, die reproduktiven Auffälligkeiten (Zyklusauffälligkeiten, endokrine und hormonelle Auffälligkeiten) zu erfassen und zum anderen die Entwicklung der ADHS-Symptomatik in den Phasen des Menstruationszyklus (Follikelphase, Lutealphase, prämenstruelle Phase) zu untersuchen. Die Erkenntnisse aus dieser Studie könnten möglicherweise dazu beitragen, die Therapie und den Beschwerdeverlauf entsprechend zu beeinflussen.

Für die Durchführung der Studie suche ich nach Frauen, deren häufige Konzentrationsschwierigkeiten und emotionale Probleme die Alltagsbewältigung und Lebensqualität beeinträchtigen.

Diese Probleme werden zu jeweils 6 Messzeitpunkten über 2 Menstruationszyklen anhand zweier Fragebögen erhoben, die den DSM-5 Forschungskriterien entsprechen. Der Symptomschweregrad, die prozentuelle Veränderung der Symptomschwere zwischen Follikel- und Lutealphase und die subjektive Beeinträchtigung durch diese Beschwerden in verschiedenen Lebensbereichen werden erfasst. Die Befragungen können je nach Wunsch der Teilnehmerin über Telefon, online Befragung oder Videosprechstunde (zertifizierter Anbieter, empfohlen durch Kassenärztliche Vereinigung) durchgeführt werden.

Während der Studie stehe ich den Teilnehmerinnen als Ansprechpartnerin, auch außerhalb der Messzeitpunkte, zur Klärung offener Fragen zur Verfügung.

Teilnahmevoraussetzungen:

  • Alter zwischen 18 und 45 Jahre
  • Natürlicher Menstruationszyklus
  • Für die Studie ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

Zur Gewährleistung von Datenschutz und Anonymität werden die Daten codiert und anonymisiert ausgewertet. Als Durchführende der Studie unterliege ich der Verschwiegenheitspflicht.
 

Falls Sie an dem Forschungsprojekt interessiert sind, mich im Rekrutierungsprozess unterstützen möchten oder weitere Informationen zur Studie benötigen, können Sie mich gern kontaktieren:


Alexandra Blum-Langheck, B.Sc. Psychologie

Telefon: 0176-143 76090

E-Mail: Alexandra.Blum-Langheck@edu.dhgs-hochschule.de

 

Informationen und Ablauf zum Forschungsprojekt

Aushang

 

 

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