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LehrerCoach

Der LehrerCoach bietet für PädagogInnen neben einem 30-minütigen Film viele weitere Informationen, Übungen und Tipps

"ADHS - das ist doch eine Modediagnose!" - "In meiner Klasse habe ich mindestens fünf solche sitzen, die nicht stillsitzen können!" Die Diagnosen scheinen zuzunehmen, ADHS ist in aller Munde! Aktuelle Hintergrund-Informationen und ein sachlicher Blick auf Kinder, die uns besonders herausfordern, tun not! Dafür ist dieser Coach gedacht.

Sie unterrichten in einer Grundschule, oder im Gymnasium, Sie sind Realschullehrer/in oder an der Berufsschule? Sie finden Fallbeispiele aus vielen Schularten und Sie werden Informationen und Hilfsmittel aufstöbern, die Sie in Ihrem Unterrichtsalltag gut verwenden können. Lassen Sie sich mitnehmen in die faszinierende Welt von ADHS: "AUCH DU HAST STÄRKEN!"

Wir hoffen, dass Sie nach Bearbeitung des Coaches sich sicherer im Handeln, verständnisvoller im Umgang mit ADHS und sicherlich gelassener in Ihrem Unterricht fühlen, weil Sie einen Schritt voraus denken und sich auf das andere Denken einlassen können.

Zur Einführung in die Thematik finden Sie auf der rechten Seite einen Informationsfilm zu ADHS in den Sprachen Deutsch, Englisch oder Türkisch.

 

Der LehrerCoach besteht aus vier Einheiten: Informationen, Verhaltensbeobachtung, Strategien und Interventionen und ADHS-Netzwerke.

1) Im ersten Teil unseres LehrerCoaches finden Sie Informationen rund um ADHS. Wir möchten Sie über Symptome, Ursachen, Diagnose, Therapie und die Geschichte der ADHS informieren:

  1. Informationen zum Krankheitsbild ADHS
  2. Begleiterkrankungen bei ADHS (assoziierte Störungen oder Komorbiditäten)
  3. Nahrungsmittelinduzierte ADHS-Symptomatik
  4. Eine kleine Geschichte der ADHS
  5. Medizinische Leitlinie - Erläuterung
  6. Zehn Mythen und Fakten - Was auch immer Sie über ADHS denken: Stimmt das?
  7. Rechte und Pflichten medikamtös therapierter ADHS-Patienten
  8. Nachteilsausgleich bei ADHS
  9. Nachteilsausgleich in der Ausbildung und im Studium
  10. Literaturliste
     

2) Pädagogisches Handeln ist oft bestimmt durch Alltagstheorien und einmal festgelegte pauschale Ansichten. So sind manche Lehrende z.B. der Meinung ein bestimmter Schüler störe immer mit Absicht und könne sich überhaupt nicht konzentrieren. Durch objektive, zielgerichtete Beobachtung ist es möglich, diese Sichtweise zu überprüfen und den Schüler aus einer neuen Perspektive wahrzunehmen. So können Lehrkräfte eigene Anteile in ihrem unterrichtlichen Handeln entdecken, die das Schüler-Verhalten auslösen oder verstärken, oder positive Seiten und Stärken des Schülers wahrnehmen, die ihnen vorher verborgen geblieben sind. Verhaltensbeobachtung lohnt sich immer, da man auf diesem Weg neue, oft überraschende Einsichten gewinnen kann. Hilfreich ist es, wenn dafür eine zweite Person im Klassenzimmer zur Verfügung stehen kann.

  1. Verhaltensbeobachtung
  2. Strichliste - Bogen
  3. Beobachtungsprotokoll
  4. Rückmeldung - Schule
  5. Selbsteinschätzung - Schüler
     

3) In diesem Kapitel möchten wir Ihnen Strategien und Interventionen vorstellen, die im Umgang mit Schülern (auch ohne ADHS) hilfreich sein können. Viele Methoden werden ihnen bekannt vorkommen, evtl. praktizieren sie diese bereits.  Gerade Kinder mit ADHS profitieren von Klarheit, Reizreduzierung im gesunden Maß und Transparenz.

  1. Classroom Management  
  2. Möglichkeiten des Umgangs mit ADHS in Schule und Unterricht
  3. Pädagogische Konsequenzen/Sanktionen im schulischen Rahmen
  4. Wie Lehrer mit Eltern sprechen können 
  5. ADHS und Bewegung
  6. Gestaltung von Lernumgebung

 

4) Der Versuch einem Kind mit einer ADHS-Symptomatik im Alleingang gerecht zu werden, ist quasi zum Scheitern verurteilt. Das afrikanische Sprichwort, dass es ein ganzes Dorf braucht, um ein Kind zu erziehen, gilt in besonderem Maße bei Kindern mit ADHS.

Es braucht viele verlässliche Erziehungspartner, die am deutlich erschwerten Prozess des Heranreifens mitwirken, indem sie mit dem Kind / Jugendlichen auch in schwierigen Phasen im Kontakt stehen, eine stabile Beziehung zu ihm, seinem Familien- und Helfersystem halten, sich immer wieder gegenseitig über pädagogische Erfolge und Misserfolge informieren  und sich – falls nötig – auf den aktuellen Stand bringen und zuversichtlich Perspektiven für die schulische und berufliche Zukunft entwickeln.   

Gerade Lehrkräfte sollten sich in besonderem Maße als Teil des Helfersystems verstehen und den Kontakt zu dem betroffenen Schüler und dessen Familie bzw. Helfern suchen, um einerseits Verständnis für den Schüler und seine Situation aufzubauen, aber auch um evtl. vorhandene Ressourcen wahrzunehmen und zu nutzen (z.B. gemeinsam definierte Regeln aufstellen und durchsetzen). Netzwerkarbeit ist jedoch nicht nur bei Schülern mit ADHS ein probates Mittel, ganz allgemein kann diese Zugangsweise helfen, besser mit schwierigen Schülern in der Schule umzugehen.

  1. Grundlagen - ADHS-Netzwerk im schulischen Kontext
  2. Regenschirmmodell
  3. Konkrete Umsetzung
  4. Rahmenbedingungen
  5. Das Konzept der "Neuen Autorität" nach Haim Omer
     

 

Und zu guter Letzt: vergessen sie sich selber nicht!

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